Aufrüst-Planer: Was solltest du zuerst aufrüsten?

Gib deine Hardware ein und wähle die Spiele, die du spielen willst. Der Planer prüft jedes Spiel gegen die offiziellen Systemanforderungen und zählt, welche Komponente am häufigsten bremst – dort lohnt sich ein Upgrade zuerst.

Deine Spiele

So liest du das Ergebnis

Für jedes gewählte Spiel nutzt der Planer dieselbe Bewertung wie unser PC-Check: „Läuft nicht“, „Minimum“, „Empfohlen“ oder „Problemlos“. Liegt eine Komponente bei einem Spiel nur auf Minimum-Niveau oder darunter, zählt sie als Bremse. Die Komponente mit den meisten Treffern steht oben – das ist dein wahrscheinlich sinnvollstes erstes Upgrade. Grafikkarte und Prozessor vergleichen wir über unseren Leistungsindex (Schätzung), RAM und Grafikspeicher (VRAM) direkt über die Herstellerangaben.

Aufrüsten oder neu kaufen?

Wie aufwendig ein Upgrade ist, hängt davon ab, was bremst:

BremstTypisches UpgradeWorauf du achten musst
Arbeitsspeicher (RAM)Riegel ergänzen oder tauschenGleicher Typ wie bisher (DDR4 oder DDR5 – steht im Mainboard-Handbuch), am besten zwei gleiche Riegel für Dual Channel.
GrafikkarteKarte tauschenNetzteil-Leistung und Stromstecker (Netzteil-Rechner), Länge im Gehäuse, ob der Prozessor mithält (Bottleneck-Rechner).
Grafikspeicher (VRAM)nur über eine neue GrafikkarteBeim Kauf auf den Speicher achten – viele aktuelle Spiele empfehlen 8 GB oder mehr.
ProzessorCPU tauschen – oder Plattform wechselnDie neue CPU muss in den Sockel deines Mainboards passen (siehe unten). Bei älteren Plattformen sind Mainboard und RAM mit fällig.

Prozessor aufrüsten: Passt eine neue CPU in mein Mainboard?

Ob ein Prozessor-Upgrade günstig wird, entscheidet der Sockel. Welchen du hast, zeigt zum Beispiel das Handbuch oder die Modellbezeichnung des Mainboards.

SockelProzessorenRAMAufrüsten
AMD AM4Ryzen 1000 bis 5000DDR4Oft bis Ryzen 5000 möglich – je nach Mainboard und BIOS-Update. Vorher die CPU-Supportliste des Mainboard-Herstellers prüfen.
AMD AM5Ryzen 7000, 8000 und 9000nur DDR5CPU-Tausch innerhalb der Plattform ohne neues Mainboard möglich (BIOS-Stand prüfen).
Intel LGA1700Core 12., 13. und 14. GenerationDDR4 oder DDR5 (je nach Mainboard)Innerhalb dieser drei Generationen tauschbar (BIOS-Stand prüfen).
Intel LGA1851Core Ultra 200Snur DDR5Plattform der Core-Ultra-200S-Serie (seit Oktober 2024); CPU-Supportliste des Mainboards prüfen.
Ältere Intel-Sockel (z. B. LGA1151, LGA1200)Core 6. bis 11. GenerationDDR4 (ältere auch DDR3)Kaum noch lohnende Upgrades – meist sind Mainboard und RAM mit fällig.

Ein guter Anlass für einen Plattform-Wechsel ist Windows 11: Unterstützt dein Prozessor Windows 11 nicht (z. B. Intel Core bis 7. Generation, AMD Ryzen 1000), zeigt das unser Windows-11-Check. Einige neue Spiele wie The Witcher 3 (Remastered) oder Silent Hill: Townfall nennen nur noch Windows 11.

Faustregeln, bevor du kaufst

Häufige Fragen

PC aufrüsten oder neu kaufen?

Bremst nur eine Komponente – meist Grafikkarte oder Arbeitsspeicher –, lohnt sich Aufrüsten fast immer. Fallen Prozessor und Grafikkarte durch, ist der Prozessor oft so alt, dass auch Mainboard und RAM getauscht werden müssen. Dann ist ein neuer PC (oder ein Plattform-Wechsel) häufig die bessere Wahl.

Was sollte ich zuerst aufrüsten?

Die Komponente, die bei den Spielen, die du spielen willst, am häufigsten unter der Herstellerempfehlung liegt. Genau das zählt der Planer oben. Bei den meisten Spiele-PCs ist das die Grafikkarte.

Kann ich nur die Grafikkarte tauschen?

Meist ja. Prüfe vorher drei Dinge: Reicht das Netzteil (Watt und Stromstecker)? Passt die Karte ins Gehäuse (Länge)? Bremst der Prozessor die neue Karte aus? Dafür gibt es den Netzteil-Rechner, den Bottleneck-Rechner und die Checkliste Grafikkarte aufrüsten.

Bringt mehr RAM etwas?

Ja, wenn deine Spiele mehr verlangen, als du hast – viele aktuelle Spiele nennen 16 GB als Minimum. Achte auf den passenden Typ (DDR4 oder DDR5, steht im Handbuch des Mainboards) und auf zwei Riegel für den Dual-Channel-Betrieb.

Woher kommen die Bewertungen?

Aus den offiziellen Systemanforderungen der Spiele (Steam und Herstellerseiten) und unserem Leistungsindex für Grafikkarten und Prozessoren. Der Index ist eine Schätzung aus Spezifikationen, kein Benchmark – Details in der Methodik.

Werden meine Angaben gespeichert?

Nur lokal in deinem Browser, falls du vorher den PC-Check benutzt hast – dann übernimmt der Planer deine Hardware. Es wird nichts an einen Server gesendet.